Rosin’sche Sammlungen, 15.8. - 4.10.2015

Museen sind entstanden um Sammlungen von ausgewählten exotischen, wertvollen oder besonders schönen Dingen zusammen zu führen und öffentlich zeigen zu können.

Das Thema der Serie, auch eine Art von Sammlung, zieht sich in der Arbeit von Susanne Rosin durch alle ihre Projekte. Die Überzeugung, dass es niemals nur eine Lösung zu einer Idee gibt, erfordert es viele verschiedene Variationen durch zu spielen. Dadurch entstehen Serien von Formfindungen, die man auch als Sammlungen oder Versuchsreihen bezeichnen kann. Das Sammeln von Gegenständen ist ein ähnliches Unterfangen, nur versucht man hier durch Vergleichen vieler ähnlicher Dinge ein Thema gründlicher erfassen zu können. Die Sammlungen von Susanne Rosin, wie Vasen, Müllobjekte oder Alltagsdinge, entstehen um viele ähnliche Objekte zu haben, mit denen sich eine neue Idee durchspielen lässt. Die Vorarbeit oder Begleiterscheinung zum Sammeln ist das Erstellen von Listen. Listen ermöglichen es Sammlungen theoretisch zu planen.
In der Ausstellung Rosinsche Sammlungen werden Sammlungen, Serien und Listen, ansprechend in Vitrinen und an den Wänden präsentiert, zu sehen und zu lesen sein. Einige Exponate gibt es als Auflagenobjekte, z. B. Spiele, Postkartenschuber oder Notizbücher, sie können käuflich erworben werden.

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