Nature Transfigured – eine Kunstausstellung von Otgobayar Ershuu und Carolina Brack

7. Mai 2017 bis 18. Juni 2017

Diese Sonderausstellung würdigt die Städtepartnerschaft zwischen Murun/Mongolei und Baruth/Mark. Vom 7. Mai bis zum 18. Juni 2017 sind Werke des mongolischen Künstlers Otgonbayar Ershuu (OTGO) und der deutschen Künstlerin Carolina Brack unter der Überschrift „Nature Transfigured“ zu sehen. Die Kunst spiegelt die Metamorphosen der Natur.

Alle Freund*innen der Mongolei sind zur Eröffnung am 7.5.2017 um 15 Uhr, die unter der Schirmherrschaft von seiner Exzellenz Botschafter Bolor Tsolmon steht, eingeladen. Als Rahmenprogramm sind einer Mongolei-Tag in Glashütte am 28.5.2017 geplant sowie eine Finnissage am 18. Juni 2017.

Corolina Bracks künstlerische Sprache setzt sich aus in der Natur vorkommenden Formwelten zusammen. Parallel zur Natur versucht sie, in CUT OUTS, Raum- oder Videoinstallationen die Metamorphosen des natürlichen Werdens in „eigenen Naturwelten“ und Bildsprachen auszudrücken und für den Betrachter spür- und fühlbar werden zu lassen. In vielen Arbeiten lassen sich abstrakte Formgebilde erkennen, transformierte Baum- und Pflanzenformen, Wurzel- und Wachstumsformen. In den CUT OUTS spielen das Licht als ein räumliches und transitorisches Medium sowie die Musik als ein synästhetisches Element eine wesentliche Rolle.In der mit „CUT OUTS“ betitelten Werkgruppe schneidet Carolina Brack mit einem feinen, speziellen Cutter-Messer aus Papieren und Kartons unterschiedlicher Stärke und Farbigkeit in intuitiv gestischen Bewegungen freie Kompositionen aus, die als „Improvisationen von natürlichem Wachsen und Werden“ bezeichnet werden können. Es ergeben sich mit dem Wandhintergrund spannungsvolle Licht-Schatten-Formationen. Je nach wechselndem Tageslicht bilden sich zudem unterschiedlich dominante faktische und optisch virtuelle Räume. In Verbindung mit meist linearen Lichtquellen (LED’s in weiß, blau oder verschiedenen steuerbaren Farbkombinationen) entstehen zudem variable, raumaktive Kompositionen.

Auch Otgonbayar Ershuu (OTGO), der seit 2005 in Berlin lebt, ist von der Natur inspiriert. Er studierte zunächst traditionelle mongolische Malerei, die stark religiöse Züge aufweist. Mit dem Handwerkszeug der buddhistisch und shamanistisch beeinflussten Miniaturmalerei wagt er sich mit großem Talent an Großgemälde, die das Zusammenleben von Mensch und Tier beschreiben. Von weitem nehmen OTGOs Werke eine beinahe textile Struktur an. Aus der Nähe betrachtet, ist ein ungeahnter Detailreichtum erkennbar.OTGOs Entwicklung von der religiösen Auftragskunst zur zivilisationskritischen monumentalen Acrylmalerei beeindruckt. Die traditionsgemäß ohne Lupe gemalten FigurenOTGO’s wirken wie gewebt und erzeugen eine große Farbenpracht und Fernwirkung. Diegroßformatigen Tafelgemälde betören durch Farben und Motivik, die die Natur und ihreGefährdung darzustellen scheinen.

www.mongolian-art.de

Die Eröffnung findet am 7. Mai 2017 um 15 Uhr statt im Ausstellungshaus amHüttenbahnhof im Museumsdorf Baruther Glashütte statt. Es werden neben dem Botschafter, Exzellenz Bolor Tsolmon, weitere Gäste, die am Dialog zwischen Deutschenund Mongolen in der Kunst interessiert sind, erwartet.

CAROLINA BRACK - Light Cut Out No. 11, 2011, Schnittkompositionen in grauem Karton, 150 x 150 cm
CAROLINA BRACK - Light Cut Out No. II, 2015, Schnittkompositionen in weissem Karton, 70 x 100 cm
CAROLINA BRACK - Cut Out
Antarctic Panorama Penguins by OTGO 300 cm x 900 cm
Antarctic Panorama Penguins by OTGO 300 cm x 900 cm
Otgonbayar Ershuu
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